JP House

JP House

Architekt
Kumar La Noce
Standort
Bangalore, Karnataka, India | View Map
Projektjahr
2021
Kategorie
Privathäuser
Vivek Muthuramalingam
Produkt-Spezifikationsblatt

ElementMarkeProduct Name
Furniture & FurnishingsArt Avenue
LightingArtemide
Furniture & Furnishings Freedom Tree
RugsSu Marmuri
Furniture & Furnishings Urban Ladder

Produkt-Spezifikationsblatt
Furniture & Furnishings
nach Art Avenue
Lighting
nach Artemide
Furniture & Furnishings
Rugs
nach Su Marmuri
Furniture & Furnishings

JP Haus

Kumar La Noce als Architekten

Das auf einem kompakten Grundstück von 180 m² errichtete Haus verteilt sich auf drei Ebenen und umfasst zwei miteinander verbundene Wohnungen; auf zwei Ebenen befinden sich Wohn-, Arbeits- und Atelierräume für die Familie eines Illustrators, und im Erdgeschoss wohnen die älteren Eltern. Die der Straße zugewandte Vorderseite des Hauses ist mit einem hellblauen, perforierten Paravent ummantelt. Durch ein System von zu öffnenden Paneelen kann das Haus atmen und auf die Strömungen der Natur, das Tageslicht und die äußeren Bedingungen reagieren.

photo_credit Vivek Muthuramalingam
Vivek Muthuramalingam

Die Räume, die tagsüber genutzt werden, einschließlich eines doppelt so hohen Wohnbereichs, sind zur östlichen Straßenseite des Grundstücks hin ausgerichtet und werden durch den Paravent gefiltert, während die Räume, die nachts genutzt werden, auf einen üppigen öffentlichen Garten auf der Westseite blicken.

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Vivek Muthuramalingam

Die Innenräume sind in einer schlichten Farbpalette gehalten: Weiße Wände, polierter Zement und minimale Holzakzente.  Eine kühne Ausnahme bildet eine aquarellartig anmutende, tealfarbene Treppe, die durch die verschiedenen Ebenen führt und den Räumen einen auffälligen, aber dennoch beruhigenden Akzent verleiht.

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Vivek Muthuramalingam

Das Schlafzimmer der Tochter im ersten Stock verfügt über einen Balkon, der als Mikroversion der Frontfassade angelegt wurde, eine gemütliche Gondel, die in die Baumkronen hineinragt. Im obersten Stockwerk des Hauses befinden sich ein Musikstudio und Zeichenstudios für die Kunden. Zwischen den Ateliers führen Glasschiebetüren zu einem nach oben offenen Innenhof und eine Treppe führt zur Dachterrasse. Diese Etage bietet sich für verschiedene Möglichkeiten an, als Veranstaltungsraum, Raum für Workshops oder zum Spielen.

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Vivek Muthuramalingam

Die perforierte Metallfassade ist als "filigran" konzipiert; sie enthält einfache, aber raffinierte Details, um die "Leichtigkeit" des Elements beizubehalten und gleichzeitig leicht verfügbare Metallteile zu verwenden. Das maßgefertigte Schirmsystem wurde in enger Zusammenarbeit mit einem Metallverarbeiter realisiert, der eine Leidenschaft für Details in der Metallverarbeitung hat. Eine Übung in der Balance zwischen Leistung und minimalen, essentiellen und robusten Details, bei der das Handwerk eine ebenso große Rolle spielt wie die Technik.

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Vivek Muthuramalingam

Architektonisch ist die Fassade so konzipiert, dass sie die Wohnbereiche des Hauses über die Mauern hinaus erweitert. Von innen wird die von dem Paravent umschlossene Terrasse zu einer Erweiterung der Aktivitäten der Familie und ihrer Stimmungen: Sie lässt sich vollständig zum Straßentheater draußen öffnen, selektiv oder ganz schließen, um einen privaten, von gedämpftem Licht durchfluteten Raum zu schaffen, der zwischen innen und außen schwebt.

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Vivek Muthuramalingam

Von der Straße aus gesehen ist das Haus eine interessante und manchmal provokante Ergänzung zu den dicht aneinander gedrängten Häusern, die beide Seiten säumen. Der aus zwei in unterschiedlichen Winkeln angeordneten Ebenen bestehende Schirm wird je nach dem Himmel, den er reflektiert, unterschiedlich wahrgenommen, mal als massive Fläche, mal als durchscheinende Haut.

photo_credit Kumar La Noce
Kumar La Noce

Die Parameter, die dieses Projekt und den Standort strukturieren, sind für die meisten engen städtischen Wohnhäuser in Städten wie Bangalore typisch. Belange wie Sicherheit und Privatsphäre müssen ebenso berücksichtigt werden wie Licht, Belüftung und Energieeffizienz. Wir sind an diese Aufgabe mit der Absicht herangegangen, einen Rahmen für dauerhaften Luxus in Wohnräumen zu schaffen, der nicht durch die Kosten der verwendeten Materialien, sondern durch natürliches Licht, Raumqualität und Anpassungsfähigkeit durch die Bewohner definiert ist.

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