AppLike office fit-out

AppLike office fit-out

Architekt
BAID
Standort
Hamburg, Germany | View Map
Projektjahr
2021
Kategorie
Büros
Martin Haag / Hafencitystudios
Produkt-Spezifikationsblatt

ElementMarkeProduct Name
HerstellerFlos
FurnishingsMuuto
Ceiling SolutionsKnauf
Heradesign®
LinoleumForbo Flooring Systems
Tiles (WCs)Villeroy & Boch AG
Workplace floor lampsZumtobel Lighting Gmbh

Produkt-Spezifikationsblatt
Hersteller
265 nach Flos
Furnishings
Ceiling Solutions
Heradesign® nach Knauf
Linoleum
Tiles (WCs)
Workplace floor lamps

AppLike Büroeinrichtung

BAID als Architekten

Für das erfolgreiche Start-up AppLike in Hamburg entwickelte BAID auf mehr als 3.000 Quadratmetern moderne "Kreativ-Garagen". Die AppLike Gruppe entwickelt Lösungen im Bereich der mobilen Nutzergewinnung.

photo_credit Martin Haag / Hafencitystudios
Martin Haag / Hafencitystudios

Für jeden der drei Geschäftsbereiche der AppLike Gruppe, die jeweils eine Etage belegen, entwarf BAID eine eigenständige Farb- und Themenwelt, die in Kombination ein harmonisches Ganzes ergeben. Die individuellen Gestaltungsideen der drei Bereiche basieren jeweils auf einem eigenen "Codec". Dieser spiegelt sich in ihren Namen wider und charakterisiert die jeweilige Etage: "Local", "Space" und "Code". Eigens entwickelte Wandgrafiken und Folienplots für die Glastrennwände ziehen sich wie ein roter Faden durch die jeweiligen Bereiche, strukturieren die Bürowelt und helfen den Mitarbeitern, sich zurechtzufinden. So begegnen Mitarbeiter und Besucher auf den verschiedenen Etagen den Namen der Hamburger Stadtteile ("Local"), den Planeten unseres Sternensystems ("Space") und Abfolgen von Programmiercodes ("Code").

photo_credit Martin Haag / Hafencitystudios
Martin Haag / Hafencitystudios

AppLike ist vom Hamburger Szeneviertel Schanze an die exklusive Alsterlage im Stadtteil St. Georg umgezogen. Der Wunsch der Bauherren an BAID war es, den innovativen Start-up-Charakter des ehemaligen Standortes zu erhalten, was den Planern mit einer Kombination aus rohen", ehrlichen Materialien, dem Einsatz von akzentuierenden Farben und anderen witzigen Details gelang. BAID entwarf eine offene, funktionale und flexible Raumabfolge, um den spezifischen Bedürfnissen der Mitarbeiter gerecht zu werden und die notwendigen Kollaborationsstrukturen abzubilden. Kommunikation und Diskurs finden ihre architektonische Entsprechung in einer passenden Anordnung von "Start-up-Garagen" mit großen, dunkel gerahmten Glasflächen und Sichtachsen nach innen und außen zur Alster hin. Die Arbeitsplätze, "Kreativgaragen" genannt, sind entlang der Fassade angeordnet, die Sanitäranlagen befinden sich in der Mittelzone, Teeküchen und ausführliche Loungebereiche sind an prominenten Knotenpunkten angeordnet.

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photo_credit Martin Haag / Hafencitystudios
Martin Haag / Hafencitystudios

Ein ausgewogener Mix aus verschiedenen Arbeits- und Ruhezonen prägt die drei Etagen. Konferenz- und Projekträume ergänzen das Angebot; für größere Veranstaltungen und besondere Anlässe steht ein großes Auditorium im dritten Stock zur Verfügung.

photo_credit Martin Haag / Hafencitystudios
Martin Haag / Hafencitystudios

BAID entwarf einen Großteil der Ausstattung des Bürogebäudes, wie die raumfüllenden Sitzpodeste des Auditoriums und die Möbel für die offenen Küchen und Loungebereiche aus Lakewood-Pine, die Hochtische, die Streckmetalltrennwände und die abschließbaren "Spinde" in den Arbeitsbereichen. Selbst die Picknickbänke in leuchtendem Orange oder Grün wurden nach den Entwürfen von BAID angefertigt. Als Bodenbelag wählte BAID ein strapazierfähiges Linoleum in Hellgrau, wobei die Mittelzone in Schwarz abgesetzt wurde. In den Konferenzräumen und zur Akzentuierung der Loungebereiche werden überlappende Fertigteppiche eingesetzt, die sich auch positiv auf die Raumakustik auswirken. Sie sind farblich auf das jeweilige Farbschema abgestimmt und die Kanten der abgepassten Teppiche sind entweder passend oder kontrastierend abgeklebt.

photo_credit Martin Haag / Hafencitystudios
Martin Haag / Hafencitystudios

BAID legte besonderen Wert auf eine flexible und angenehme Arbeitsatmosphäre mit guter Raumakustik. Die bauseitige Betonkernaktivierung in den Decken ermöglichte eine offene Deckengestaltung, so dass die Innenarchitekten mit unterschiedlichen Materialien und Lösungen arbeiten mussten: In den "Garagen" kommen Metall-Lamellendecken zum Einsatz, in den Konferenzräumen dekorative Akustikplatten aus Filz. Blickfang in den offenen Bereichen sind die verschiedenfarbigen, abgehängten Akustikbaffeln aus grob gepressten Holzspänen, die sich in ihrer industriellen Anmutung gut in das gesamte Gestaltungs- und Materialkonzept einfügen.

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Martin Haag / Hafencitystudios
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Martin Haag / Hafencitystudios
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Caption
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Verwendete Materialien :
1. Akustische Baffeln: Heradesign von Knauf Ceiling Solutions
2. Akustikelemente Sitzungssaal: Archisonic
3. Akustikplatten aus Metall: IVG 
4. Linoleum: Forbo
5. Teppiche: Fabromont und Object Carpet
6. Overlay-Teppichböden Lounges: Object Carpet
7. Kacheln (WCs): Villeroy & Boch
8. Waschbecken: Rosskopf+Partner
9. Stehleuchten am Arbeitsplatz: Zumtobel
10. Einrichtungsgegenstände: Modulor, Muuto, Softline, andere

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